Die 5 Säulen eines gesunden Körpers

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Bevor ich näher darauf eingehe, auf welchen fünf Säulen ein gesunder, mobiler Körper gebaut ist, möchte ich kurz an einen aktiven Lebensstil appellieren. Im Konkreten heißt das, dass ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, überflüssiges sitzen und Inaktivität aus dem Leben zu streichen und mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren.

Je nachdem wie das aktuelle Niveau ist und wie lang du schon mit den Problemen zu tun hast, kann dies ein langer und anstrengender Weg sein – Du wirst aus der Komfortzone raus müssen um dieses Ziel zu erreichen. Allerdings ist es enorm lohnenswert diesen Weg bis zum Ende zu gehen und die vielen Freuden zu erfahren die es unterwegs und durch das bestreiten dieses Weges gibt.

Bewegung:

Das Bewegung wichtig ist, ist nichts neues. Nur Bewegen reicht aber nicht – es kommt sehr stark auf die Qualität der Bewegung an. Und auch wenn Bewegung allein nicht alle auftretenden Probleme von langem und schlechtem sitzen lösen kann, so ist es doch einer der wichtigsten Bausteine des Fundamentes: Wenn Du wissen möchtest, mit welchen Bewegungen es sich anzufangen lohnt um deinem Rückenleiden ein Ende zu setzen, klicke hier.

Schlaf:

Auch hier werde ich den wenigsten etwas grundlegend neues erzählen. Guter Schlaf, also eine ausreichende Regeneration ist entscheidend im Kampf gegen Rückenleiden. Hierbei spielt nicht nur die Körperposition oder die Haltung des Kopfes eine Rolle. Auch die externen Einflüsse während des Schlafes können entscheiden: Auf welcher Matratze schläfst du? Läuft der Fernseher nachts? Wie viel Sauerstoff ist im Raum? Das schlechter Schlaf oft schlechte Laune macht ist allseits bekannt. Doch wer unausgeschlafen ist, dem fällt es häufig auch schwerer eine gute Haltung zu bewahren. Meine Tipps für einen gesunden Schlaf findest du hier.

Ernährung:

Wie schädlich Zucker sein kann, muss ich niemandem erzählen. Das er abhängig machen kann und langfristig die Gesundheit zerstört ist mittlerweile zum Glück hinlänglich bekannt. Ich will hier aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger wedeln, sondern viel mehr vermitteln, wieso eine gute Ernährung für den Bewegungsapparat wichtig ist. Was gute Ernährung ist, darüber könnte man abertausende Bücher füllen – und für jeden Menschen wäre es ein anderes… Eine Ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, langbettigen Kohlenhydraten und hochwertigen Proteinen hat sich allerdings für die meisten als gewinnbringend erwiesen. Keine Ahnung davon? Hier gibt es eine kostenlose Stütze für den Einstieg in eine gesunde Ernährung.

Ein Part der Ernährung, der allerdings stark unterschätzt wird, geht es um den Bewegungsapparat, ist die Flüssigkeitszufuhr. Unsere Faszien, Gelenke und der gesamte Energiestoffwechsel sind maßgeblich daran beteiligt wie gut wir uns bewegen – und absolut abhängig von einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr. Die Faustformel für eine ausreichende Menge Wasser liegt bei einem Liter pro 25 Kilogramm Körpergewicht (WHO). Die Frage ist also, nicht ob du genug trinkst, sondern wann du damit anfängst genug zu trinken.

Mobilität:

Wer sich stark einseitig bewegt, also dauerhaft immer und immer wieder in der selben Haltung verharrt, der hat langfristig mit Einschränkungen der Beweglichkeit zu tun. Sehnen, Bänder, Muskeln und Faszien verkürzen stark und verändern die Spannungsverhältnisse unseres Körper. Schlimmer noch, die Drehmomente unserer Gelenke verändern sich. Da auch dieses Thema diesen kurzen Beitrag sprengen würde, hier ein kurzes Video dazu. Doch was kann man gegen diese Mobilitätseinschränkungen tun? Ganz wichtig hierbei: Moblität und Bewegung sind nicht dasselbe. Während wir in Bewegung Muskulatur kräftigen und den Körper stabilisieren, sorgen wir mit Mobilitätsübungen für ein weiches und flexibles Gewebe, welches die Muskulatur unterstützt. Ein Thema, dass in den letzten Jahren immer wieder aufkommt sind dabei die Faszien. Diese sorgen für die Gesamte Stabilität im Körper und „halten den Laden zusammen“ wenn man so will. Eine Übungsreihe für gesunde Faszien findest Du hier. 

Mentale Gesundheit:

Stress ist ein häufiger Faktor für Rückenschmerzen. Durch Stress fühlt sich der Körper  in einer Lebensbedrohlichen Situation – das hat sich in 200.000 Jahren des Homo Sapiens nicht geändert. Und auch wenn Stress heutzutage selten Lebensgefährlich ist, so löst er dieselben Reaktionen im Körper aus. Die Muskulatur spannt sich an, die Konzentration steigt, das Blickfeld wird enger und die Temperatur ist leicht erhöht – alles Mechanismen, die uns auf Kampf oder Flucht vorbereiten sollten. Doch heute fliehen wir nicht mehr vor Stress indem wir einen physischen Kampf ausfechten oder mehrere Kilometer laufen, springen und klettern. Doch genau diese Dinge helfen uns unglaublich unsere Mentale Gesundheit aufrecht zu erhalten. Wer oft gestresst ist, sitzt bis in die Haarspitzen gespannt am Schreibtisch, isst schlecht und fühlt sich den ganzen Tag gehetzt. Sport, vor allem in der Natur, kann hier einen großartigen Ausgleich schaffen um die Spannungen im Kopf und so im gesamten Körper zu lösen und den Rücken zu befreien. 

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